Durch einen Finanzcheck Kosten sparen und clevere Anlageentscheidungen treffen

Durch einen Finanzcheck können Sie ihre wirtschaftliche Situation exakt analysieren und Ihren monatlichen Überschuss in aussichtsreiche Finanzprodukte investieren. Worauf Sie bei der Analyse achten sollten und nach welchen Kriterien sich Anlageprodukte auswählen lassen, hat Finanz-Experte.org hier für Sie recherchiert.

Hilfreich für den Finanzcheck ist ein Kassenbuch.
Bei einem Finanzcheck ist es wichtig, alle Einnahmen und Ausgaben gegenüberzustellen. © Paul-Georg Meister by pixelio.de

Ein umfassender Finanzcheck beginnt damit, Ihre finanzielle Situation exakt zu analysieren. Hierzu sollten Ihre monatlichen Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden.

Ein Finanzplaner kann Ihnen beim Erstellen Ihrer privatwirtschaftlichen Bilanz helfen. Dabei ist es wichtig, wirklich alle Kostenpunkte zu berücksichtigen.

Für die Erstellung einer Bilanz nichts außer Acht lassen

Um eine Bilanz für den privaten Finanzcheck zu erstellen, sollten folgende Bereiche berücksichtigt werden:

Einnahmen

  • Gehalt / Lohn

  • Nebenverdienste

  • Kindergeld

  • Rente

  • Einnahmen aus Sparguthaben

Ausgaben

  • Miete

  • Nebenkosten (Strom, Gas, Müll, Internet, Telefon, Pay-TV)

  • Ratenzahlungen (Schuldentilgungen)

  • Altersvorsorge (Rentenversicherung)

  • Gebühren für Konto- und Kreditkartennutzung

  • Versicherungen

  • Bausparverträge

  • weitere Sparbeträge

  • Ausgaben für KFZ (Steuern, Versicherungen, Benzinkosten, Reparaturen)

  • Kosten für Haushalt und Freizeit (Lebensmittel, Kleidung, Kosmetika, Wasch- und Putzmittel, Hausrat, Garten, Büromaterial, Kino, Konzerte, Museen, Diskothek, Restaurant)

  • Urlaube und Ausflüge

Die Ausgaben können zudem in feste und variable Kosten unterteilt werden. So lassen sich unter Umständen zusätzliche Einsparungen erzielen. Jedoch sollte stets eine Reserve für unkalkulierte Ausgaben verbleiben. Um hier eine realistische Bilanz aufstellen zu können, ist es ratsam, einen Fachmann hinzuzuziehen. Im Zuge einer professionellen Vermögensberatung kann Ihnen der ausgewiesene Finanzexperte viele hilfreiche Tipps geben. Gibt es am Ende frei verfügbare Beträge, können nun weitere Anlageprodukte ins Auge gefasst werden.

Durch einen Finanzcheck zur effektiven Investmentstrategie

Ziel eines Finanzchecks sollte es stets sein, aus der Analyse Ihrer finanziellen Situation langfristige und effektive Anlagestrategien zu entwickeln. Wenn Sie hierfür einen Fachmann zurate ziehen, sollten Sie sich Ihren Ansprechpartner sorgfältig auswählen. So gibt es verschiedene Berufsbezeichnungen für Finanzberater, an welche sich unterschiedliche Dienstleistungen knüpfen.

Vermögensverwalter

Der Vermögensverwalter (Asset Manager) trifft neben der Erteilung von Investment-Ratschlägen auch eigenständige Anlageentscheidungen.

Finanzmakler

Wer beispielsweise einen Finanzmakler beauftragt, sollte dessen Investmentverhalten bezüglich Risikobereitschaft und Anlagedauer gut mit den eigenen Vorstellungen vergleichen.

Ziele der Geldanlage genau definieren

Im Endeffekt sollten Sie sich ausführlich zu den Risiken und Renditechancen der verschiedenen Anlagebereiche informieren. Ein Finanzdienstleister kann Ihnen sehr unterschiedliche Finanzprodukte empfehlen. Wichtig ist hierbei letztlich, dass Sie sich Ihrer persönlichen Ziele genau bewusst sind. Diese können sein:

Höchstmögliche Sicherheit der Geldanlage (Minimierung der zu erwartenden Verlustwahrscheinlichkeit.)

Höchstmögliche Rendite der Geldanlage (Maximierung des zu erwartenden Ertrages.)

Höchstmögliche Liquidität der Geldanlage (Minimierung des Zeiraumes bis zur Gewinnerzielung.)

Höchstmögliche ethische Verantwortung der Geldanlage (Keine Finanzierung ethisch fragwürdiger Aktivitäten.)